16. Juni 2017 / 11:06
Autor:  Steffen Dieke

Die Jugendfeuerwehr stellt ihre Weichen

In Gesellschaft von Gleisen und Waggons verbrachte die Jugendfeuerwehr Grünewalde ihren diesjährigen 24-Stunden Dienst.

Am frühen Morgen des 3. Juni trafen sich dieKameraden mit ihrem Gepäck am Gerätehaus. Ohne zu wissen wohin es geht verludensie gemeinsam ihre Taschen und teilten sich auf die Fahrzeuge auf. Ungefähr 2 Stundendauerte die Fahrt nach Mittenwalde zur Draisinenbahn. Das erste Event, bei dem jederseine Kräfte austesten konnte, war eine Fahrt mit den Draisinen. Doch weil man bei derFeuerwehr immer etwas dazu lernt, wurden für die etwa 8 km lange Strecke Stationengeplant. Station 1 bestand aus einem kleinen Erste-Hilfe-Kurs, wobei der Betreuer zeigte,wie ein Dreieckstuch verwendet werden kann. Im Mittelpunkt der 2. Station stand unserTSF-W. Er wurde den Mitgliedern der Jfw nahe gebracht. Innerhalb des letztenAbschnittes mit der Draisine erreichten die Gruppen Motzen, bei Mittenwalde. Dort fanddie letzte Station statt. Kurzfristig wurde es möglich, dass die Kameraden sich dieFahrzeuge der Feuerwehr Motzen ansehen konnten. Trotz großer Erschöpfung undHunger hielten sie die Vorstellung der beiden Fahrzeuge und des Feuerwehrbootes durch.Ein improvisiertes Mittagessen stärkte, bevor es den ganzen Weg wieder zurück ging,diesmal ohne Stationen. Im Nachtlager angekommen war es schon fast Zeit für dasleckere Abendessen. Es bestand aus einem gemütlichen Grillabend mit Lagerfeuer, daswegen starken Windes leider gelöscht wurde. Damit nicht immer alle am Handyfesthängen, wurde der Abend mit ein paar Spielen aufgelockert. Ein Wettrennen, bei demes darum ging sich so schnell wie möglich anzuziehen und wieder auszuziehen, wobei beider 2. Runde die Erwachsenen ran durften. Es war ein knappes Rennen. Die Männergewannen gegen die Frauen, obwohl sie im Rückstand waren. Langsam neigte sich derTag dem Ende zu und alle machten sich fertig für das Schlafen im Zugwaggon. AusErzählungen erfuhren wir, dass es nicht nur sehr warm war, sondern auch viele nicht andie Waggonbetten gewohnt waren, denn manche stießen sich ihren Kopf und jemandanderes fiel sogar aus dem Bett. Am nächsten Morgen wurden die ersten schon um 6.45Uhr wach. Leider regnete es, obwohl das Wetter am Vortag so schön war. Viel stand nunnicht mehr an. Nach und nach wachten alle auf, zogen sich um und packten ihre Taschenum ja nichts zu vergessen. Gleich nach dem Zusammenpacken half jeder beim Einladendes Gepäcks. Nach einem einfachen, aber leckeren Frühstück, wurde der restliche Ablaufbesprochen und jeder stieg an seinen alten Platz im Fahrzeug. Zurück am Gerätehauswurde noch ausgeladen und aufgeräumt. Somit war der 24-h Dienst beendet. Es war eineinteressante Erfahrung, in einem Zugwagon zu schlafen und Draisine zu fahren, genausowie sich die Fahrzeuge aus Motzen anzuschauen.Einen herzlichen Dank spricht die Jugendfeuerwehr Grünewalde an die Eltern undGroßeltern aus, die sich als Betreuer zur Verfügung gestellt haben und an die FeuerwehrMotzen, die es ermöglicht hat, uns ihre Fahrzeuge so kurzfristig vorzustellen.

 

 

Fotos: Feuerwehr